| Systemische Beratung |
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Die systemische Beratung wird als lösungsorientiert beschrieben. Damit ist es möglich ein neues Gedankenkonstrukt zu entwickeln. Unser Gehirn ist bis ins hohe Alter in der Lage, neue Verknüpfungen der Synapsen zu bilden. Dieses wissenschaftlich bestätige Wissen, festigt zusätzlich die Annahme, zu neuen Lösungen und Gedanken und damit neues Verhalten zu entwickeln.
Vor allem orientiert man sich an der Ressourcenaktivierung. D.h. es wird auf die Stärken wert gelegt. Diese gilt es entweder zu aktivieren oder neu zu entwickeln.
Systemische Beratung wird bei Konflikten in der Arbeit, in Familien oder mit dem Partner eingesetzt werden. Einzel- oder Paarberatungen sind möglich.
Anwendung z.B. bei: Mobbing, Trennung, Unsicherheit, Sichtweisen ändern, Lösungen für Systeme, Teamentwicklung, Fähigkeiten entwickeln.
Entwicklung der systemischen Beratung: Grundaussage der systemischen Beratung entwickelte sich aus mehreren Ursprüngen und auch parallel. Zum einen entwickelte sich die Systemtheorie der 1. Ordnung an mehreren Orten um 1900. Die prägenden Namen hierzu sind: 1. Zilpa Smith um 1900 zur Fürsorge 2. Virginia Satir um 1950 zur systemischen Familientherapie 3. Milton Erickson um 1950 mit der Hypnotherapie
Dazu entstand die Familientherapie in Italien mit Selvini und Palazzoli zur strategischen Familientherapie. 1970 entwickelte sich die Familientheorie in Deutschland, zum einen tiefenpsychologisch, in Gießen durch Horst E. Richter und systemisch in Heidelberg durch Helm Stierlin.
Danach entwickelte sich die Systemtheorie der 2. Ordnung. Der Konstruktivismus und die Autopoesies. Untergliedert in systemischer Arbeit - mit Einzelnen - Paaren und - Familien.
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Systemische Beratung